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Wie alles begann und wo ich jetzt körperlich stehe – Ole’s Plan

Angefangen hat alles mit dem typischen Diät-Versuchen. Krass wurde es, als ich für zwei Woche nur ein Stück Gurke oder Apfel pro Tag gegessen habe. Ich war 15 und mitten in der Wachstumsphase und möchte mir gar nicht mehr vorstellen, was diese Hungerkur mit meinem Körper in dieser Phase sonst noch angestellt hat, hormonell habe ich die Auswirkung der 0-Diät sehr deutlich gespürt.

Als ich Schwindelanfälle bekam und im Sportunterricht nicht mehr mitmachen konnte, schlug meine Lehrerin Alarm, meine Eltern haben nichts mitbekommen, weil sie arbeiten waren.

Zu lügen und seine eigenen Eltern zu hintergehen war für mich damals nicht schlimm, es war ein Schutz vor Kritik, die man ja nun wirklich schon von allen Seiten zu Genüge erhält.

Pommes tabu

Episode zwei bestand dann daraus, dass ich nur ein Lebensmittel in meinem Speiseplan hatte, Kartoffeln. Wenn vielleicht alle sagen, dass Kohlenhydrate der Feind einer jeden Diät sind, mag generell richtig liegen, doch bei mir führte diese simple Ernährung mit gekochten Kartoffeln in den ersten Wochen zu einem Gewichtsverlust, schlechte Laune gab es auch nicht, denn ich konnte ja zumindest warme Mahlzeiten während der Diät zu mir nehmen. Doch auch hier war es nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Mangelerscheinungen aufgetreten sind.

In der Schule wurde es stressiger und so langsam kam auch Verzweiflung hinzu, denn keiner meiner Diätversuche zeigte einen langfristigen Erfolg. Es mussten also andere Wege beschritten werden. Zunächst führte mich meine Suche ins Internet, um mich in diversen Foren zu den einzelnen Diät-Tipps zu informieren und, um hier die Hilfe und Lösung für meine Gewichtsprobleme zu finden.

Doch wie sie sich vorstellen können und wahrscheinlich auch selbst erfahren haben, kann man beider Fülle an Tipps kaum zwischen Gut und Böse unterscheiden, eine ultimative Diät- und Gewichtsreduktions-Garantie gab es auch hier für mich nicht.

Einzig ein Tipp hat mich für eine Weile wieder positiv gestimmt.

Pillen ohne Ende

Nachdem ich alle Informationen zu diesen neuen Diätpillen gesammelt hatte, gab ich mir eine Zeit zum testen von vier Wochen,. Wenn es in dieser Zeit Mangelerscheinungen oder schlichtweg keine Gewichts- und fettanteilreduktion gegeben hätte, wäre ich sofort wieder umgeschwenkt, doch es kam anders, zumindest für ein Dreivierteljahr. Die Pillen sorgten bei mir für eine Entwässerung und da ich dazu neige, sehr salzig und würzig zu essen, hat diese Pille in den ersten Woche für einen großen Verlust an eingelagertem Wasser gesorgt. Mein Taillenumfang reduzierte sich schnell um fünf, und nach sechs Woche sogar um 10 Zentimeter, ich war begeistert, doch soll nicht heißen, damit Sie das wissen, das dieser Erfolg von Dauer war.

Leider musste ich mir nicht nur eingestehen, dass das ständige Einwerfen von Tabletten sehr kostspielig war, es konnte auch nicht gut für meine Gesundheit sein.

Doch der Anfang war getan und ich konnte mich lange genug darauf einstellen, meine Ernährung um zustellen und mir ein Trainingsprogramm zusätzlich zur Diät zu überlegen.

Wandern als Trainingsplan

Auch hierfür musste ich sehr viel Recherche leisten und so manche Verrenkung ausprobieren, bis ich hier die richtige Wahl für mich treffen konnte. ich entschied mich damals, die Entwässerungstabletten auf alle zwei Tage zu reduzieren, zusätzlich schränkte ich meinen Konsum von Salz drastisch ein. Wenn Ihnen das am Anfang schwer fallen sollte, greifen Sie zu vielen frischen Kräutern. Diese können die Würze von Salz enorm gut ersetzen, machen jedes Gericht zu einem frischen Hingucker und außerdem sind sie noch ein wichtiger Vitaminlieferant.

Ich war damals inzwischen schon 17 Jahre lang und lange Jahre erfolgloser Diäten und stetiger Gewichtszunahme lagen hinter mir. Ich hatte große Hoffnung, dass eine Kombination aus Mitteln zur Entwässerung, auch durch entsprechende harntreibende Lebensmittel wie Spargel, eine ausgewogene Ernährung und ein gutes Maß an regelmäßigen Sport meinem Körper mehr als gut tun würde.

Ich kann Ihnen sagen, dem war auch so. Die Pfunde purzelten zwar nicht gleich in den ersten Wochen, denn ich hatte bereits sehr viel Wasser verloren, doch ich merkte förmlich am ganzen Körper, dass ich fit wurde und immer mehr Muskeln erschienen, wo ich niemals welche vermutet hätte. Ich darf an dieser Stelle nicht vergessen zu erwähnen, dass ich mich rein sportlich gesehen, nie besonders aktiv und engagiert unterwegs war, aber mit der Entscheidung für das Power Walking habe ich genau die richtige Wahl getroffen.

Mein innerer Schweinehund hat beim Walken keine Chance, denn es ist ja nur ein schnelles Gehen, dachte ich mir, als ich die Muskeln und die Verbesserung meiner Ausdauer bemerkte, sah ich das anders.

Es dauerte nicht lang und ich überlegte zu einer Ernährungsberaterin zu gehen, damit ich mir noch mehr Tipps für eine gesunde und ausgewogene Ernährung besorgen könnte. Schließlich waren irgendwann auch die Entwässerungstabletten zur Unterstützung der Diät lästig. Vernünftiger erschien es mir, noch mehr an meiner täglichen Energiezufuhr und an der Ausgewogenheit der Lebensmittel zu arbeiten. Wer nicht fragt bleibt dumm, das war schon immer meine Devise und Informationen zum gesunden Diät halten, schaden schließlich nie. Sie sollten die Option einer Ernährungsberatung auch in Betracht ziehen. Ich persönlich war wahnsinnig überrascht wie viel Zucker und andere schlechte Stoffe in Lebensmitteln stecken ohne das ich das überhaupt vermutet hätte. Ketchup, Säfte und so viele andere leckere Sachen waren von diesem Zeitpunkt an für mich endgültig tabu, auch heute noch hängt eine Übersicht gesunder und Vitamin- und Spurenelemente spendender Lebensmittel in meiner Küche, ich habe sie aber auch im Kopf und kaufe seither sehr bewußt ein.

Eine Waage brauche ich nicht, denn inzwischen habe ich ein so genaues Körpergefühl erreicht, dass ich genau spüre, wenn ich ein wenig zu viel gesündigt habe. Mein Sportprogramm sieht inzwischen etwas vielfältiger aus, ich bin sogar Mitglied in einem Verein. Denn vor zwei Jahren habe ich festgestellt, dass Walken allein zu einseitig ist und im Team abzunehmen oder zu trainieren, macht gleich noch mehr Spaß.

Muskelaufbau erfolgreich geklappt bei Ole

Nach meiner damaligen anfänglichen Gewichtsreduktion gelang es mir bis zum heutigen Tag, mein Gewicht in einem gewissen Spielraum zu halten. Ich treibe Sport und ernähre mich gesund und bewusst, Zwischenmahlzeiten gibt es bei mir fast nicht mehr, wenn doch, dann greife ich zu einem Apfel.

Das Sportprogramm ist geblieben und ich fühle mich seit längerer Zeit so wohl in meiner Haut, wie noch nie. Und das sieht man mir offensichtlich auch an, denn ich bekomme ständig Komplimente. Ich freue mich sehr über meine Diäterfolge ohne auf einen wirklichen Diätplan hören zu müssen, denn meine Devise ist, wenn ich mich gesund ernähre und nicht mehr als fünf Mahlzeiten am Tag zu mir nehme, kann ich mein Gewicht sehr gut halten kann. Mehr möchte ich gar nicht und wenn doch, ich würde wieder zu Abnehmpillen greifen, die mich in der ersten Zeit optimal unterstützen, sobald der erste Motivationsschub durch Abnehmen einsetzt, wird das Ganze wieder zu einem Selbstläufer. Hört sich für Sie vielleicht zu einfach an, aber ich bin mit einer entspannten und sehr bewussten Haltung zu Diäten in den letzten Jahren sehr gut gefahren und sehr glücklich mit dem Ergebnis. Probieren Sie es aus!